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Hydra
Unterwegs auf Hydra
Inhaltsverzeichnis
Karte der Insel Hydra
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Ein Wort an Hydras Kurzzeitbesucher
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Herrenhäuser, „archontika”
Ausgrabungen in Chorisa
Die Seefahrer von Hydra
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Koula erzählt über ihr Leben als Hirtin
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Aus dem Leben eines Tischlers von Hydra
Ein Rezept für „Fava”
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Giorgos, der Steinmetz
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Die „Albaner” auf Hydra
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Iannis Gavalas über das Leben des Eselstreibers
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Tassos und das Meer
Das Buch
Anna Barry
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Ein Rezept für "Fava"
Obwohl Santorin als Heimat der Fava gilt, ist dies Gericht von jeher auf Hydras Speisekarte gewesen und ist immer noch ein beliebter „mezes”, den man in den hydräischen Tavernen genießen kann.

Um Fava selbst zuzubereiten, weicht man 500 g gelbe Schalerbsen in Wasser ein, am besten in Regenwasser, denn die Mineralien des gewöhnlichen Wassers beeinträchtigen den Einweichprozess. Nach einer Stunde wird das Wasser abgegossen und durch frisches ersetzt. Zusammen mit einer ganzen, geschälten Zwiebel zum Kochen bringen und 40 Minuten köcheln lassen ohne umzurühren: wenn man vorher rührt, setzt sich die Fava am Topfboden fest! Wenn die Konsistenz der von Haferbrei ähnelt, nach Geschmack salzen. Mit bestem, kaltgepreßtem Olivenöl und Spelten roher roter Zwiebeln am besten lauwarm servieren.

Vor mehreren Generationen gehörte der Beruf der „favaliera” zu den geachtetsten der Insel. Viele Einzelheiten mußten perfekt geraten, um ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen, angefangen vom Trocknen und Mahlen der Erbsen bis hin zum langsamen Garen in riesigen Töpfen. Dann verkaufte die „favaliera” den begehrten Brei von Tür zu Tür. Den Hydriotinnen verbot damals der gute Ton, sich allein in der Öffentlichkeit zu bewegen: nur die „favaliera” gehörte selbstverständlich zum Straßenbild.




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