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Hydra
Unterwegs auf Hydra
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Karte der Insel Hydra
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Ein Wort an Hydras Kurzzeitbesucher
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Herrenhäuser, „archontika”
Ausgrabungen in Chorisa
Die Seefahrer von Hydra
WANDERWEG  2
Koula erzählt über ihr Leben als Hirtin
WANDERWEG  3
Aus dem Leben eines Tischlers von Hydra
Ein Rezept für „Fava”
WANDERWEG  4
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Giorgos, der Steinmetz
WANDERWEG  6
Das Kloster der Gottesgebärerin („Theotokou”)
Die „Albaner” auf Hydra
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Iannis Gavalas über die Besonderheit von Vlychos und Episkopi
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Die Drioper
Das Fest des Blühenden Mandelbaums
Lied des Blühenden Mandelbaums
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„Kyria Maria von den Kerzen”
Iannis Gavalas über das Leben des Eselstreibers
WANDERWEG  11
WANDERWEG  12
Tassos und das Meer
Das Buch
Anna Barry
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Das Kloster der Gottesgebärerin („Theotokou”)
An der Hafenpromenade ist die Klosteranlage und Kirche der Gottesgebärerin („Theotokou”) mit ihrem Uhr-Turm nicht zu übersehen. Die Überlieferung erzählt, eine Nonne sei im Jahr 1643 von der Insel Kythnos nach Hydra gekommen, um an der Stelle des heutigen Klosters eine Kirche zu bauen, dem Heiligen Charalambos geweiht; dazu gehörte ein Nonnenkloster, das später zum Mönchsstift wurde.

Innenhof Kloster Theotokou mit der Büste des Admirals Miaoulis.
Seit dem Jahr 1774 steht das Kloster in seiner heutigen Gestalt, nachdem 1769 ein verheerendes Erdbeben die Insel erschüttert und das Kloster dem Erdboden gleich gemacht hatte. Es wurde umbenannt in „Kloster der Verklärung der Gottesgebärerin”.
Im geräumigen Innenhof finden wir Standbilder der berühmten beiden Freiheitskämpfer von 1821, der hydriotischen Admirale Lazaros Koundouriotis und Andreas Miaoulis sowie die Büste von Kolokotronis, des sogenannten „Alten von Morea”. Das ehemalige Kloster ist heute Bischofssitz samt einem kleinen Museum und Mittelpunkt der kommunalen Verwaltung mit Kanzlei und Archiv. In der Klosterkirche sind Fresken aus dem 18. Jahrhundert zu bewundern, außerdem eine Ikonostase aus Marmor, ein goldener Kronleuchter und kostbare byzantinische Ikonen.
Das Fest der „Verklärung der Gottesgebärerin” am 15. August ist nach Ostern der wichtigste religiöse Feiertag in der griechisch-orthodoxen Tradition. Viele Griechen kehren in ihre Dörfer und auf ihre Heimatinseln zurück, um ihn zuhause zu begehen.
Auf Hydra wird die Ikone der Gottesmutter in feierlicher Prozession durch die Stadt getragen.




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