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Hydra
Unterwegs auf Hydra
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WANDERWEG  12
Weg von der Bucht Molos bis zu Pavlos' Farm
...weiter von Pavlos' Farm zur Siedlung Zogeri
...weiter von der Siedlung Zogeri zur Bucht St. Nikolaus
...weiter von der Bucht St. Nikolaus nach Bisti
...weiter von Bisti zur Bucht St. Georg
Gipfelblick von Bisti
Tassos und das Meer
Das Buch
Anna Barry
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Wanderweg 12
Von der Bucht Molos über Pavlos' Farm und die Siedlung Zogeri zur Bucht St. Nikolaus und nach Bisti mit der Bucht St. Georg
Wegezeit: 2 Stunden 40 Minuten

Diese lange und aufwendige Wanderung führt zum „Wilden Westen” Hydras. Wir werden belohnt durch die vielfältige Zusammenschau von Berg- und Waldlandschaft mit traditionsreichen Siedlungen und vereinzelten Kapellen, durch weiten Blick auf den Saronischen und den Argolischen Golf, die Südküste der Peloponnes und andere Inseln.


Blick auf die Bucht von Molos.
Molos, von chora mit dem Wassertaxi bequem zu erreichen und ein beliebter Ort zum Schwimmen und Sonnenbaden auf seinen Felsen, hat einen ausgedehnten Kieselstrand, eine Anlegestelle für kleine Boote, mehrere Häuser und ein langgestrecktes Anwesen direkt am Meer.

Auf Pavlos' Farm erleben wir einen traditionellen Bergbauernhof mit seinen weißgekalkten Gebäuden, dem freistehenden Backofen, einer Zisterne, Ställen, Hühnerhaus und Schafspferch, umgeben von Terrassenfeldern. Dies Anwesen ist seit sieben Generationen die Heimat von Pavlos' Familie. Seit kurzem hat sich Pavlos allerdings nach Kamini zurückgezogen, und so wird sein Anwesen nicht mehr bewirtschaftet.


Zogeri
Zogeri gehört zu den kleinen Siedlungen Hydras, die hauptsächlich an Wochenenden und zur Saat- und Erntezeit bewohnt werden. Der arvanitische Name bedeutet „Vogelschwarm”, und tatsächlich machen hier viele Zugvögel Rast auf ihrer weiten Reise. (Vorsicht: sollten Sie zur Jagdzeit September/Oktober wandern, geben Sie acht auf die Jäger, die Sie nicht in dieser Einsamkeit vermuten.)

Die Bucht St. Nicholas mit ihrer Kapelle setzt einen lieblichen Akzent in dieser sonst kargen, schroffen Landschaft. Im Vorfrühling ist es hier besonders schön, wenn sich die ersten Blumen in die Sonne strecken, durch die südliche Lage geschützt vor den kalten Winden.

Bucht von St. Nikolaus
In dieser Gegend kann man noch die alten „retsinades” am Werk sehen, wie sie das Harz der Pinien ernten, für das es viele Verwendungen gibt, unter anderem als Konservierungsmittel für den Wein, wie im bekannten griechischen „Retsina”.

Auf der letzten Wegstrecke nach Bisti hinauf beglückt die ständig wechselnde Aussicht: Berg Gerakina, wo früher die Mönche vom Kloster des Propheten Elias das Land bebauten, ein langgezogener Bergrücken mit Felsen, Kliffs und Schluchten; Waldgebiete mit ausnehmend majestätischen Pinien, und unter uns kleine Buchten, die vorgelagerten Inseln und die Weite des Meeres im Licht bis an den Horizont.


Blick von Zogeri auf den Myrtoon Pelagos




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