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Hydra
Unterwegs auf Hydra
Inhaltsverzeichnis
Karte der Insel Hydra
Vorwort...
Ein Wort an Hydras Kurzzeitbesucher
WANDERWEG  1
Herrenhäuser, „archontika”
Ausgrabungen in Chorisa
Die Seefahrer von Hydra
WANDERWEG  2
Koula erzählt über ihr Leben als Hirtin
WANDERWEG  3
Aus dem Leben eines Tischlers von Hydra
Ein Rezept für „Fava”
WANDERWEG  4
WANDERWEG  5
Giorgos, der Steinmetz
WANDERWEG  6
Das Kloster der Gottesgebärerin („Theotokou”)
Die „Albaner” auf Hydra
WANDERWEG  7
WANDERWEG  8
Iannis Gavalas über die Besonderheit von Vlychos und Episkopi
WANDERWEG  9
Die Drioper
Das Fest des Blühenden Mandelbaums
Lied des Blühenden Mandelbaums
WANDERWEG  10
„Kyria Maria von den Kerzen”
Iannis Gavalas über das Leben des Eselstreibers
WANDERWEG  11
WANDERWEG  12
Tassos und das Meer
Das Buch
Anna Barry
Kontakt

Herrenhäuser, „archontika”
Eins der herausragenden Merkmale der Architektur von Hydra sind die Herrenhäuser („archontika”) aus der Blütezeit der Insel, dem 18. und 19. Jahrhundert. Sie gehörten reichen Reedern und Admiralen, die Architekten und Handwerker aus Venedig und Genua mit dem Bau und der Ausschmückung ihrer
Häuser beauftragten in der Annahme, italienischer Stil und italienische Handwerkskunst seien die Krönung guten Geschmacks. Auch auf anderen griechischen Inseln gibt es ähnliche „archontika”, aber mit der Harmonie ihrer amphitheatralischen Anordnung, wie sie sich dem Ankommenden bei der Einfahrt in den Hafen darbietet, sind sie eine Besonderheit der Insel Hydra. Das „archontiko” unterscheidet sich von einfachen griechischen Wohnhäusern nicht nur in seiner Architektur, sondern auch durch den Reichtum seiner Innendekoration. Prächtige Stücke aus fernen Ländern sowie alles, was mit Meer und Schiffahrt zu tun hat, ist in ihren Räumen zu sehen. Obwohl die Öffentlichkeit bisher nur beschränkt Zugang zu den „archontika” hatte, gibt es inzwischen einige, die man besichtigen kann:
  • Das ehemalige Heim der Familie Pavlou Koundourioti, ein großes, auffallend ocker-gelbes Gebäude auf dem Westhang der „chora”, neben der Kirche „Ypapanti”, ist kürzlich renoviert und dem Publikum zugänglich gemacht worden und führt den Besucher zurück in die Lebzeiten seiner früheren Bewohner.
  • Das „archontiko Tsamadou” an der Ostseite der Hafenpromenade beherbergt die Marineakademie; nebenan befindet sich das Historische Museum Hydras („archeio Ydras).
  • Das „archontiko Tombazi”, gegenüber auf der Westseite mit seinen charakteristischen, schlanken Säulen war Gastgeber für die Kunstakademie mit in- und ausländischen Gästen sowie für die Malschule der Kinder von Hydra.
  • Zwei weitere „archontika” befinden sich in der Mitte der „chora”: die traditionsreiche Apotheke der alten hydriotischen Familie Rafalias und das zum Hotel Xenia umgebaute Herrenhaus davor.
  • Zwischen Kamini und Vlychos erinnert die imposante Ruine des „archontikou Chatsikyriakou-Gkika” an den berühmten griechischen Maler, der in den 1950er Jahren in seinem Haus ein informelles Kulturzentrum betrieb: hier war der Treffpunkt vieler berühmter Schriftsteller und Künstler, unter ihnen Henry Miller. Nach der Zerstörung seines Anwesens durch eine Feuersbrunst in den 60er Jahren verließ Nikos Chatsikyriakos-Gkikas die Insel für immer, und das einst prächtige, weitläufige Anwesen bleibt dem Verfall überlassen.




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